| Passwort vergessen?
Sie sind nicht angemeldet.  Anmelden

Madeira-Reisetipps Urlaubstipps Wandern Inselrundfahrten

 


Madeira

Madeira

Madeira

Legenden
  •  
 1
23.11.19 20:37
Jardineira 

Madeira-Strelitzie

Legenden

Die Legende vom Cidrão-Tier
Pico Cidrão - Curral das Freiras

Gefunden bei Discover Madeira - Luis Freitas
( in freier Übersetzung) http://discovermadeira.blogspot.com/2019...al-das.html?m=1


Der Klang ist erschreckend und bedrängt Körper und Geist derjenigen, die ihn hören, in einer Mischung aus Unruhe und Qual, in dem Wunsch zu fliehen und zu bleiben, in einer unsäglichen Angst vor dem Zusammenbruch. Es hört sich an wie ein Heulen, aber es ist auch ein tiefer, heiserer Schrei, der aus dem Inneren der Erde zu kommen scheint, aber unerwartet von der Spitze des Berges auftaucht. Es gibt Hunderte von breiten und zerklüfteten Schlünden, aus denen das laute schmerzvolle Stöhnen tönt - natürlich und grundlos - immer und ewig.
Der Pico Cidrão ist ein für den Menschen fast unzugänglicher Bergkamm. Er wird vom Wind und vom Adler bewohnt. Er besteht aus Basaltgestein, schwarz und hart, mit offenen Höhlen, wie mit breiten Mündern bedeckt.
Man sagt, dass ein Hirte diese raue und fast uneinnehmbare Landschaft vor langer Zeit bewohnte. Dieser Mann hatte einen Hund, der der einzige und treue Freund in seiner Einsamkeit war. An die Schluchten zwischen den Steilhängen gewöhnt, war der Hund ein fast so guter Springer geworden, wie die Ziegen, die er bewachte.

Eines Tages sammelte der Schäfer seine Herde, als der Hund, der hinter einem verlorenen Tier herging, den Sprung schlecht berechnete und ins Leere stürzte, wobei er von Steilhang zu Steilhang rutschte. Er fiel und rollte und zerriss unter Schmerzen an den scharfen Steinklingen unter gewaltigem Heulen bis er schließlich selbst ein wenig von jedem Stein geworden war.
Wie immer nach einem Unheil folgt der Mensch einem von zwei Wegen: Entweder er schließt sich ein seiner Trauer und wird stumm oder er kehrt in die Natur zurück, und entlässt den Schmerz über den unerklärlichen und scheinbar nutzlosen Schlag des Todes, in einem heftigen Tränenschrei.
Und der Hirte wiederholte das Heulen des Hundes:
- Was bist du für eine Mutter, die mir meinen Bruder stiehlt, meinen Freund?
Ihr, die ihr mir alles verwehrt habt, ihr kommt, um mir meinen Weggefährten wegzunehmen. Verdammt sollt ihr sein! Verflucht.... für immer! Ah, ich wünschte, ich hätte ihn dem Teufel angeboten!.........
Der Wind ergriff das Heulen und den Fluch, und die keuchenden Worte. Solange der Hirte lebte, hielt er sie in den Höhlen des Berges versteckt und geheim, wo nur der Adler Zugang hatte, um sie vom Staub der Zeit zu reinigen. Als der Hirte schließlich seinem einstigen Begleiter folgte, befahl der Wind dem Adler, das Heulen und den Fluch zu befreien. Seit damals gibt es das ewige Spiel des Versteckens in den Höhen des Pico Cidrão.
Die Menschen in der Region sagen, dass diese schreckliche Schreie von einem hybriden und dämonischen Wesen stammen, das die Geister der beiden Freunde in sich vereint, das Bicho Cidrão.

Zuletzt bearbeitet am 23.11.19 21:11

 1
Zusammenbruch   schreckliche   erschreckend   zerklüfteten   Steilhängen   Steinklingen   Tränenschrei   Weggefährten   wegzunehmen   Basaltgestein   wiederholte   Übersetzung   discovermadeira   Versteckens   unerklärlichen   schmerzvolle   unsäglichen   unzugänglicher   uneinnehmbare   schließlich
...
Livestream von Madeiraweb (leider ab&an off)
.
Madeira