Zitieren:Da bin ich froh, dass meine Trainingsstrecke PR4 hoch, PR3 runter (noch) nicht dabei ist. Dort habe ich vor 3 Wochen auch nur 6 Leute hoch, 8 Leute runter getroffen.
Reden ist Silber Schweigen ist Gold
6€ in die Forumskasse!, wegen Vergehen gegen xxyy,,, ach, da fällt uns schon noch was ein. Ewiger Defätismus, Nörgelei, Stänkerei, einer muss ja Schuld sein, warum dann nicht Tom.
Der redet doch immer alles schlecht und herunter. Typisch Taucher ebend. Auf die Welt von unten herauf schauen. Wer macht denn sowas? Siehste? Merkste selber. Selbst gemachte Blasen.
Es war ja abzusehen, dass eine Zeitfenster-Regelung eingeführt wird. Irgendetwas musste gemacht werden, wenn nicht bestimmte Gebiete kollabieren sollen. Wenn es nach dem Willen dieser Regierung geht, dann sollen die Touristenzahlen immer weiter steigen. Blöd ist nur, dass die alle wandern wollen, anstatt Golf zu spielen
Da werden dann solch tolle Sätze in die Runde geworfen:
"Es ist eine kollektive Verantwortung und Teil unseres Bestrebens, die Umwelt zu schützen. Deshalb haben wir dieses sehr wichtige Dossier erneut geprüft, um zu verstehen, inwieweit ein bestimmter Raum dies verkraften kann." Eduardo Jesus, Tourismus Sekretär
der ist noch besser:
"Diese Praxis ist in verschiedenen Regionen weltweit zu beobachten. Hier auf Madeira bedeutet dies eine Umstellung für die Einwohner, die weiterhin die Freiheit haben, die Berge zu genießen, ohne dafür zu bezahlen."
und zur Besänftigung der aufgeregten Gemüter:
Um Besuchern bei der Planung ihrer Routen zu helfen, wird der IFCN eine App einführen und seine Website aktualisieren. Diese Tools zeigen verfügbare Zeitfenster an und helfen den Menschen, den besten Zeitpunkt für den Besuch beliebter Gebiete zu wählen.
Reiseveranstalter werden die Touristen direkt informieren, und auch an den Einstiegspunkten entlang der Wanderwege werden Hinweise gegeben. Für die Einwohner wird auf Schildern entlang der Routen erklärt, wie sie die Zeiten überprüfen und das System nutzen können.
Wenn das alles so gut funktioniert, wie die bisherige Website des IFCN, wie die Pflege der PRs, wie die mangelhafte bisherige Beschilderung, dann braucht sich wohl niemand einen Kopf machen. An den Hotspots bleibt es überfüllt und auf den anderen Wegen wird weiterhin nicht viel los sein.
Noch eine kleine Randbemerkung - vom Hören-Sagen: Laut einem Insider ist diese Zeitfenster-Regelung auf Druck der heimischen Reiseveranstalter zustande gekommen. Deren Kunden haben sich immer wieder beschwert, dass die geführten Touren viel zu überfüllt und dadurch auch gefährlich wären. Damit sich für die Veranstalter die Situation bessert, sollen diese Zeitkontingente vorab kaufen können (das tun sie angeblich auch schon länger mit den Camping-Lizenzen)
Schön ist das alles nicht, aber mit ein bisschen Vorbereitung und Ortskenntnis kann man immer noch schöne Wanderungen machen. Das Paradies war noch nie auf der Autobahn zu finden.
Das Problem mit den überlaufenen Touren, die von den einheimischen Wanderführern angeboten werden, kann ich gut nachvollziehen. Die sind ja auch meist auf den gleichen 5 Wegen unterwegs. 50 € um dann im Kolonnenmarsch die 25 Quellen zu besuchen mit ständigem Gegenverkehr. Dass da die Kunden schlechte Bewertungen abgeben, ist klar. Unklar ist mir, wie die Zeitfensterregelung funktionieren soll. Der Wanderveranstalter bucht am Vortag ein günstiges Zeitfenster für z. B. Levada do Rei. Am nächsten Tag schüttet es im Norden. Was dann ? Kann er kostenlos stornieren ? bucht er dann im Süden eine volle Levada ?
Das Institut für Forstwirtschaft und Naturschutz hat die neuen Gebühren festgelegt, die am 1. Januar 2026 in Kraft treten sollen. Die Verordnung wurde bereits veröffentlicht.
Grundlage für die neuen Werte ist die Notwendigkeit, „eine (Neu-)Festlegung der Regelung für die Anwendung der Gebühren für klassifizierte Wanderwege, die direkt vom Institut für Forstwirtschaft und Naturschutz, IP-RAM, verwaltet oder reguliert werden, um angemessene Optionen zu schaffen, die der praktischen Realität derjenigen entsprechen, die das umfangreiche Naturerbe der Region während eines bestimmten Zeitraums besuchen möchten, insbesondere durch die Einführung von Tagesgebühren oder Einmalgebühren für mehrere Tage mit der Möglichkeit, eine oder mehrere Routen zu besuchen”.
In diesem Sinne werden angesichts des oben genannten Anstiegs der Besucherzahlen in den Naturräumen der Region „Maßnahmen zur Festlegung von Zugangsbeschränkungen getroffen, entsprechend der für diese festgelegten Belastbarkeit, und aus diesem Grund muss die Zahlung der entsprechenden Gebühren entsprechend dieser Verfügbarkeit abgestimmt werden, was nicht die Gegenleistung für den Zugang zu den Routen bedeutet, sondern lediglich eine Maßnahme zur Verringerung des dadurch verursachten ökologischen Fußabdrucks".
Die Verordnung bekräftigt die „Notwendigkeit, öffentliche Maßnahmen zu fördern, die mit dem Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung im Einklang stehen, wobei es angebracht erscheint, ein günstigeres Gebührensystem für „Wirtschaftsteilnehmer“ einzuführen, die Protokolle abschließen, die auf Handlungen und Aktivitäten ausgerichtet sind, die den Umweltschutz oder die Übernahme verantwortungsvollen Verhaltens fördern, wobei diese Maßnahme durch die Notwendigkeit gerechtfertigt ist, Umweltkriterien in die Wirtschaftstätigkeit zu integrieren, die zur Verringerung negativer Auswirkungen, zur Aufwertung der natürlichen Ressourcen und zur Erreichung kollektiver Ziele im Bereich der nachhaltigen Entwicklung beitragen”.
In den letzten Jahren haben Freizeitaktivitäten, Sport, Veranstaltungen und Erlebnisse in Wald-, Natur- oder Meeresgebieten einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt, der sich direkt auf die touristische Attraktivität der Region auswirkt. Dieser Aufschwung „erfordert eine Verstärkung der Maßnahmen des Instituts für Forstwirtschaft und Naturschutz, indem ihm eine umfassendere und integrierte Vision verliehen wird, die über die traditionelle Wald- oder Meeresbewirtschaftung hinausgeht”. Dieser neue Ansatz bestätigt das Institut „als zentralen Akteur bei der Förderung einer ausgewogenen und nachhaltigen Beziehung zwischen Mensch und Natur, der zu einer gemeinsamen Aufwertung des Naturerbes und des Tourismus beiträgt”.
Der Text der Verordnung erinnert daran, dass „in der Studie mit dem Titel „Biodiversität 2030 – Neue Agenda für den Naturschutz im Kontext des Klimawandels” empfohlen wird, zusätzliche Formen der Finanzierung der Politik zur Erhaltung der biologischen Vielfalt im Einklang mit der Europäischen Biodiversitätsstrategie 2030 festzulegen, insbesondere durch die Anwendung der Grundsätze „der Nutzer zahlt“ und „der Verursacher zahlt“ in Schutzgebieten, damit diejenigen, die von einem bestimmten Ökosystem oder dem Naturkapital dieser Gebiete profitieren, zu deren Erhaltung beitragen und diejenigen bestraft werden, die möglicherweise Schäden verursachen.
„Angesichts der Notwendigkeit, den Zugang zur Nutzung des Naturraums und die Förderung von Freizeitaktivitäten und Naturtourismus durch die ansässige Bevölkerung zu gewährleisten, werden die Bedingungen für die kostenlose Nutzung für die Einwohner der Autonomen Region Madeira festgelegt, wodurch der kostenlose Zugang zu den Quintas e Jardins und anderen Gebieten unter der Verwaltung des Instituto das Florestas e Conservação da Natureza, gewährleistet ist.
In Anbetracht der Verpflichtung zu einer gerechteren und integrativeren Gesellschaft ist es notwendig, die Gleichheit bei der Nutzung des Naturerbes und der Umweltbildungsräume der Region zu gewährleisten und die Befreiung von der Zahlung bestimmter Gebühren und Preise für Menschen mit einer Behinderung von mindestens 60 % zu gewährleisten, unbeschadet der Tatsache, dass die Nutzung durch die Person selbst oder ihren Betreuer, wenn sie von diesem begleitet wird, entsprechend ihrer körperlichen und geistigen Verfassung und unter Berücksichtigung der besonderen Merkmale jedes Bereichs abgewogen werden muss. Von der Zahlung der in den Punkten 1 (klassifizierte Wanderwege, die direkt vom IFCN verwaltet oder reguliert werden) und 2 (Autonomes Tauchen) des Anhangs I dieser Verordnung vorgesehenen Gebühren sind diese Personen befreit.
danke für das Einstellen der Übersetzung! Das ganze revolutionäre Konzept mit dem schönen Namen "Upgrade" wird auch Leben der Residenten verbessern. Jesus sei Dank!
Und wem das alles zu teuer oder umständlcih ist, der schnappt sich die OSM und zieht auf eigene Faust los Dann ist´s mit der Ruhe auf unseren geschätzen Pfaden auch vorbei.
Krass auch die Preissteigerung beim Botanischen Garten, 10€ in 2026, 17,50€ in 2029, ob man für den Preis sein Zelt mitbringen darf?